MEDIKAMENTE & DROGEN IM ARBEISBEREICH - Buchneuerscheinung

Worum geht es hier? Nun ich möchte Moliére, den Begründer der Comedie Francaise zitieren, der in seinem Werk "Der eingebildete Kranke" die Figur Béralde sagen läßt: "Herr Bruder, ich habe es mir nicht zur Aufgabe gemacht, die Medizin zu bekämpfen. Da mag ein jeder auf eigene Gefahr und eigene Kosten glauben, was er mag. Ich hätte Euch gern ein wenig von Eurem Irrglauben befreit und in eine von Moliéres Komödien mitgenommen, die von diesem Thema handelt. Das wäre eine kleine Zerstreuung für Euch." (Zitat aus Reclam)

Der Text paßt, um die Philosophie meiner Arbeit zu charaktisieren. Ich kritisiere nicht die Mediziner oder Pharmakologen, sondern ich zeige - wie man so sagt, aus gegebenen Anlass - Alltagsprobleme auf die nach der Einnahme bestimmter Medikamente entstehen können und biete Lösungen an. Und ich stelle dar, welche massiven Folgen der Umgang mit illegalen Drogen haben kann.

Doch nur um Zerstreuung geht es bei meiner Arbeit nicht. Sondern ehereben  darum "aufzuklären", um auf die vielen kleinen und großen Fußangeln hinzuweisen, die die Einnahme bestimmter Substanzen (Medikamente & Drogen) im Alltag auslegen und die häufig die eigene Gesundheit und die Arbeits-sicherheit gefährden und teilweise massive rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.

"Vom Irrglauben" befreien heißt hier, nicht nur die rein therapeutische Seite der Verordnung und Einnahme von Medikamenten zu beachten (dafür ist der behandelnde Arzt zuständig) , sondern interdisziplinäres Wissen weiterzugeben, um beurteilen zu können, bei welchen Substanzen man bestimmte Verhaltensmaßregeln beachten muss, welche Stoffe - speziell im Arbeits- und Schulbereich - missbräuchlich verwendet werden, in eine Abhängigkeits- oder Suchtproblematik führen können und welche Folgen neben den medizinischen Nebenwirkungen, die der Beipackzettel beschreibt, im Alltag eintreten können.

 

Der echte Mehrwert meiner Arbeit liegt deshalb in der Tatsache, dass ich meine Erfahrungen zu Erkennung und Folgen von Substanzmissbrauch weitergebe und damit - auch Laien - eine gute Möglichkeit anbiete, frühzeitig auf beginnenden Substanzmissbrauch reagieren zu können oder die Voraussetzungen für effektive Prävention zu schaffen.


Der massive Medikamenten- und Drogenmissbrauch stellt zunehmend ein  ernstzunehmendes gesell-schafts- und gesundheitspolitisches Problem dar, das mittlerweile auch den Schul- und Arbeitsbereich erfasst hat und aufgrund gesetzlich fixierter Regeln auch Führungskräfte, Pädagogen zu Ausbilder geradezu zwingt, sich ein gewisses Grundwissen über Drogen und Medikamente, den Missbrauch und die Folgen anzueignen, wollen sie sich selbst vor Schwierigkeiten schützen.

 

Deshalb geht es bei meiner Arbeit nicht um Zerstreuung, sondern um Ihren eigenen Schutz und Ihre Fähigkeit, die enormen, fast revolutionären Möglichkeiten moderner Medizin zum Wohle aller zu nutzen, wenn Sie oder Ihre Mitarbeiter krank sind, aber auch zu wissen, wo und wie häufig missbräuchlicher Konsum bestimmter Substanzen die Aufmerksamkeit von uns allen erfordert. Missachtung der Regeln kann für die Konsumenten der Substanzen zu rechtlichen Konsequenzen führen, die im Einzelfall aber auch die scheinbar Unbeteiligte, wie Führungskräfte, Eltern oder Lehrer kennen sollten.

Die zu dem belegten Milliardenschäden in Industrie und Wirtschaft  (jährlich),  verursacht durch die missbräuchliche Anwendung verschiedenster Substanzen, sollten in einem leistungs- und gewinn-orientierten Industrieland Grund genug sein, genauer hinzusehen und  Strategien zu überdenken, um vorzubeugen und dann, wenn es doch mal passiert ist oder passieren könnte - ein Suchtproblem angehen zu müssen -  Möglichkeiten zu kennen, dem Mitarbeiter, Schülern oder Kollegen zu helfen.

 

Als ich im Jahr 1999 nach einen Kriminalfall die - aus meiner Sicht - zu häufige Verordnung von Medikamenten zur Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten anprangerte, begann ein Spießrutenlauf.

Ich wurde nicht nur kritisiert, sondern sogar persönlich angegriffen.

Nach meinem ersten Buch, erschienen im Jahr 2005, wollte ich nie mehr ein Sachbuch schreiben. Doch dann führte die EU-Kommission ein sogenanntes "Risikobewertungsverfahren" zu Methylphenidat, einem, dem Betäubungsmittelgesetz unterliegendem Inhaltsstoff von Fertigarzneimitteln wie RITALIN(R), MEDIKINET(R) und CONCERTA(R,) durch, was aufgrund zahlreicher, bedenklicher  Nebenwirkungen zu einer Europa weit gültigen EU-Kommissionsentscheidung führte und die Behandlungsmodalitäten von ADS und ADHS und den begleitenden Einsatz METHYLPHENIDAT haltiger Arzneien änderte. 

(EU-Kommissionsentscheidung - Az. K 4242/2009)

 

Meine schriftstellerische Arbeit trug Früchte  und meine Aussagen, in meinem ersten  Buch dokumentiert,  bewahrheiteten sich deshalb leider,  führten aber zur Anerkennung meiner Arbeit, auch in Mediziner-, Juristen- und Pädagogenkreisen.

Und leider hatte ich in einem anderen Bereich Recht behalten.

 

Meine Befürchtungen, dass die massive Verordnung von betäubungsmittelhaltigen, amphetaminähnlich wirkenden Medikamenten für Kinder und Jugendliche, die Rechtfertigung Vieler dafür  sein könnte, die pharmakologischen Wirkungen dieser Medikamente (und anderer) missbräuchlich zu nutzen, um Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit zu steigern, aber auch Ängste und andere (scheinbare) Schwächen in subjektiv empfundene Stärke umzuwandeln, bewahrheitete sich ebenfalls.

Keine Woche vergeht, in der nicht in renommierten Printmedien vor der missbräuchlichen Einnahme  bestimmter Medikamente und Drogen zu Doping oder Neurodoping Zwecken gewarnt wird.

(Ein Beispiel: http://www.faz-net/-gu9-7up7q - Volkssport Gesundheit)

 

In einer Epoche in der uns speziell in Europa  die Errungenschaften moderner Medizin und zeitgemäßer Arzneimittel auch bei schwersten Erkrankungen noch ein einigermaßen erträgliches Leben ermöglichen können, hat sich besonders in den letzten Jahren ein Trend breitgemacht, der besorgniserregend ist.

Es geht um die missbräuchliche Anwendung der verschiedensten Arzneimitteln, der teilweise sogar massive strafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann.

Unabhängig davon, dass der Nutzen mancher Medikamente oder Therapieformen heiss diskutiert wird, beneiden uns andere Länder um unser (zu reformierendes) Gesundheitssystem und die damit verfügbaren Möglichkeiten. Doch mit dem negativen Trend des Substanzmissbrauches hat dies nur am Rande zu tun. Die hohen Leistungsanforderungen, falsch definierter Leistungswille und viele andere Faktoren begünstigen diese Entwicklung des Substanzmissbrauchs.

Denken sie nur an Begriffe wie Neurodoping oder Neuroenhancement, an Sportdoping, an Niedrigdosis-abhängigkeit von Benzodiazepinen oder die Diskussion um die zu häufige Verordnung von Antibiotika.

Doch nicht genug damit. Auch der Missbrauch illegaler Drogen ist weit verbreitet und heute nicht nur eine Erscheinung, die man in Randsider Gruppierungen findet.  Immer wieder erfuhr ich während der Recherchen zu meinem Buch "Medikamente & Drogen im Arbeits- und Schulbereich" von tragischen Unfällen oder Abhängigkeitsproblemen in Zusammenhang mit Fentanyl-Schmerzpflastern, mit Methylphendidat haltigen Pillen, mit Oxycodon oder Lyrica oder auch mit illegalen Drogen, wie Crystal, Kokain, Spice und Legal Highs.


Sie wissen nicht was das ist? Keine Angst, das geht vielen Menschen so. Und deshalb  fängt hier meine Arbeit an. Denn der Anteil von Mitbürgern, Mitarbeitern in Unternehmen, Schülern oder Freunden in ihrem Umfeld die evtl. gelegentlich oder ständig solche Substanzen benutzen steigt.

Und Sie kennen nicht einmal die Begriffe?

Sie wissen nicht einmal was hinter den Begriffen steckt, welche Wirkungen diese Stoffe entfalten und wie sie Konsum oder Missbrauch erkennen könnten.

Doch vielleicht sollten gerade Sie das erkennen, vor allem wenn sie als Eltern ihre Kinder betreuen oder als Führungskraft Verantwortung für ihre Mitarbeiter haben.

Durch die Unfallverhütungs und Arbeitsschutzvorschriften sind Sie, falls Sie Führungskraft sind (oder Lehrer)  verpflichtet, vorzubeugen und zu handeln - auch wenn es um die Verhütung von Einnahme oder missbräuchliche Einnahme bestimmter Substanzen geht.

Als Eltern können sie "Garant" im strafrechtlichen Sinne sein und somit für viele Handlungen ihrer Kinder verantwortlich gemacht werden, auch in Zusammenhang mit der Gabe betäubungsmittelhaltiger Arzneien oder falls sie wissentlich tolerieren, dass ihr z.B. 17 Jahrer alter Sohn unter Einfluss von Substanzen - die unter die Rubrik "anderer berauschender Stoff" fallen - z.B. am Straßenverkehr teilnimmt und dabei einen schweren Unfall verursacht.  

Dabei läßt sich heute oft nicht mehr trennen, ob der Missbrauch von Fertigarzneien oder von illegalen Drogen mehr Aufmerksamkeit fordert. Menschen nehmen heute, nachgewiesener Maßen,  oft die verschiedensten Substanzen gleichzeitig ein, um ihr Wohlbefinden, ihre Leistungs- und Aufmerksamkeit zu steigern, Müdigkeit oder Prüfungsangst zu mindern oder einfach eine gewisse innere Ruhe zu empfinden.

 

Fakt ist - und hier kann ich auch auf meine mehr als 35jährige Erfahrung als leitender Kriminalbeamter im Drogen- und Medikamentenbereich und auf meine Erfahrung als Gesundheitsberater mit psycho - kinesiologischer Ausbildung, sowie Hosptitationen im ärztlichen Bereich verweisen  - dass sich der Missbrauch derart ausgebreitet hat, dass mittlerweile viele Behörden und Institutionen, wie Kranken-versicherungen oder Ärzte- und Apothekerverbände im Rahmen interdisziplinärer Meetings nach Möglichkeiten suchen, effektive Aufklärung zu betreiben, um dieser negativen gesundheits- und gesellschaftspolitischen Entwicklung entgegenzuwirken.

Auch die Strafverfolgungsverhörden (Polizei, Staatsanwaltschaft) und die staatlichen Gesundheitsämter haben, ebenso wie zunehmend auch die Berufsgenossenschaften, diesen sehr komplexen Themenbereich in ihre Fortbildungs- und Präventionsprogramme aufgenommen.

Man ist aufmerksamer und sensibler geworden, wenn es um Medikamente und Drogen geht, was aber auf keinen Fall heißen soll, dass wir auf nötige Arzneien verzichten sollen oder müssen.

 

***

 

Als ich bei einem Seminar, bei dem ich als Referent eingeladen war, von den  teilnehmenden Führungs-kräftenverschiedener großer, international tätiger Unternehmen erfahren musste, dass das Problem "Medikamenten - und Drogenmissbrauch" zunehmend ein Alltagsthema in den Unternehmen wird und dort die praktischen Hinweise fehlen um

 

1. zu wissen, auf welche Substanzen man speziell im Arbeitsbereich achten sollte,

2. welche Wirkungen bestimmte Substanzen bei Menschen auslösen können,

3. welche Verhaltenseigenschaften auf einen Substanzmissbrauch hindeuten können,

4, welche gegenständlichen Zeichen und Detektionsmöglichkeiten es gibt, um Missbrauch zu erkennen und

5. was man tun kann, wenn man einen vagen oder konkreten Verdacht des Substanzmissbrauchs hat,

 

ließ ich meinen Vorsatz fallen, niemehr ein Sachbuch zu schreiben. Wesentliche Voraussetzung dafür war aber auch die Erkenntnis, dass sich  viele Führungskräfte von den Unternehmensleitungen alleine gelassen fühlten, wenn es darum ging, einem suchtgefährdeten Mitarbeiter  bei nachgewiesenen, substanzbedingten Arbeitspflichtverletzungen effektive Hilfe zu leisten und das Problem zu lösen.

 

Nach umfangreichen Recherchen liegt mein Buch "Medikamente & Drogen im Arbeits- und Schulbereich" jetzt auf (Selbstverlag - ISBN 978-3-00-047398-2  ) und wird in den nächsten Wochen auch über den Buchhandel zu beziehen sein.

 

In dem Buch gehe ich, neben vielen praktischen Hinweisen bei Missbrauchsverdacht, auch auf die arbeits- und unfallrechtlichen Pflichten, auf Hilfsangebote und die Fußangeln bei der Einnahme ärztlich verord-neter Medikamente ein, die ein Abhängigkeitspotiential besitzen und durch die Einflussnahme auf die kognitiven Fähigkeiten der einnehmenden Person auch für die Arbeitssicherheit, die Teilnahme am Straßenverkehr, bei Reisen ins Ausland und bei versicherungsrechtlichen Fragen relevant werden können.

 

Zahlreiche Firmen haben deshalb bereits reagiert und das Thema in Fortbildungsveranstaltungen für Führungskräfte, Ausbildungspersonal, Personalsachbearbeiter oder Sicherheitsfachkräfte aufgenommen.

Viele Schulen oder Lehrverbände haben sich angeschlossen und mich als Referenten angefordert.

Dabei konnte ich meine jahrzehntelange Berufserfahrung als Kriminalbeamter im Drogen- und Medikamentenbereich, meine Erfahrungen im ärztlichen Bereich und meine langjährigen Recherche- und Vortragserfahrung zum Nutzen der Zuhörer sinnvoll einbringen.

 

Vielleicht sehen auch Sie eine Notwendigkeit sich etwas mehr mit dem Thema zu beschäftigen und sich meine Erfahrungen und mein Wissen zum Thema anzuhören. Dann dürfen Sie mich gerne kontaktieren.

 

Und - das  ich kann Ihnen aufgrund meiner Erfahrungen durch Vorträge in verschiedensten Unternehmen versprechen - , bedeutet für Sie, Ihre Firma oder Schule sowohl zeitlich als auch finanziell keinen großen Aufwand, wenn Sie sich entscheiden meine Referentendienste in Anspruch zu nehmen, um sich zu durch Vorträge und Seminare zu diesem Thema zu schützen und ein Problem  das in der Gesellschaft immer mehr auftaucht, in ihrem Umfeld gar nicht entstehen zu lassen oder effektive Strategien "in der Schublade" zu haben, die  im Bedarfsfall Familie, Mitarbeiter und Betrieb bei der Problemlösung unterstützen.

 

F.H. Wimmer 

 

aktualisiert: 12.11.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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